Wichtige Änderungen im Play Store
Hier kommt ein kleiner Last-Minute-Reminder: Google bittet alle Entwickler, bis zum 01. September 2019 eine Alterseinstufung ihrer Apps vorzunehmen. Warum?
Vor einiger Zeit hat Google angekündigt, sein Programm „Designed for Families“ weiter auszubauen, um damit familienfreundliche Apps zu fördern und diese in einem gesonderten Bereich im Play Store zu präsentieren.
Hierfür nimmt Google einiges an Mühe auf sich und entwickelt strengere Richtlinien für Apps (und für die Werbung von Apps), die sich an Kinder richten.
Warum das Programm jeden Entwickler betrifft
Google bittet jeden Entwickler, sich um seine Zielgruppe und um die Inhalte seiner App gründlich Gedanken zu machen. Bis zum 01. September sollte jeder Entwickler eine Deklaration seiner Zielgruppe über eine Umfrage in der Google Search Console vornehmen.
Anhand der Informationen aus dieser Umfrage möchte Google die Apps in drei Kategorien unterteilen:
-
Kinder
Diese Familien-Apps müssen den strengsten Regeln folgen. Hierfür gibt es eine Richtlinienübersicht für Entwickler familienfreundlicher Apps -
Kinder und ältere Nutzer
Apps aus dieser Kategorie müssen ebenfalls den Regeln für Familien-Apps folgen, können aber auch Inhalte für ältere Personen bereitstellen. -
Ältere Nutzer
Hier müssen sich die Entwickler nicht an die Regeln für Familien-Apps halten.

Apps und App-Updates müssen künftig den jeweiligen Richtlinien entsprechen – es sei denn, es ist ausdrücklich anders angegeben. Wenn eine bereits vorhandene App den Richtlinien nicht entspricht, haben Entwickler 30 Tage Zeit, um Korrekturen vorzunehmen und die App noch einmal einzureichen.
Alterseinstufung Deiner App in der Google Search Console – so geht´s!
- Melde Dich hierzu einfach in der Google Play Console an,
- wähle Deine App aus und
- gehe im Reiter „App-Präsenz im Play Store“ auf
- „App Inhalte“.
- Dort findest Du das Feld „Zielgruppe und Inhalte“.
Dort einfach die Umfrage ausfüllen und schon hast Du mitgeholfen, im Play Store eine positive und sichere Umgebung für Kinder und Familien zu schaffen.
Auch interessant: Apps für Altersgruppen, die keine Kinder umfassen, können mit dem Label „Nicht für Kinder konzipiert“ gekennzeichnet werden. Damit können Entwickler angeben, dass ihre App nicht für Kinder interessant ist, aber aus gewissen Gründen eine Anziehungskraft auf Kinder ausüben könnten.
Für die meisten Entwickler sollte das Ganze übrigens relativ schnell abgeschlossen sein, da Kinder nicht Teil ihrer Zielgruppe sind. Für den Rest gibt es noch ein paar weitere Fragen.